Vita

Ich bin 31 Jahre alt, gelernte Industriekauffrau und studierte Wirtschaftspsychologin, arbeitete die letzten 4 Jahre an einer demokratischen Schule (Demokratische Schule Infinita)  und als selbstständige Beraterin/Sparringspartnerin (Veränderung Leben – Laura Roschewitz). Hinter diesen beiden Arbeiten steckt der selbe Nenner, der mein Motor ist: Ich beschäftige mich voller Neugier und Leidenschaft mit den Themen Zeitdruck, Stress, Entschleunigung und Müßiggang/Arbeitskritik. Um Andere an meinen Forschungen und Gedanken teilhaben zu lassen, schreibe und rede ich gerne über eben diese Arbeit.

 

Wie kam es zu dieser Entwicklung in meinem Leben? Hier ein paar Eckdaten über meinen Lebensweg:

Geboren 1986 in der Nähe von Hamburg, 13 Jahre Schule in Hamburg, danach Ausbildung zur Industriekauffrau. Anschließend habe ich meinen Bachelor in Wirtschaftspsychologie absolviert, mit den Schwerpunkten Personal- und Organisationspsychologie.

Kurz vor Ende des Studiums holte mich eine Krise ein. Ich nahm ein Urlaubssemester und zog mich zurück, um mir über mich und meine Bedürfnisse und Lebensziele bewusst zu werden. Dies war im gesellschaftlichen Strudel völlig außer Acht geblieben in meinem Leben. Ich wusste schlichtweg sehr wenig über mich.

Im Anschluss entschloss ich mich, mein Studium abzuschließen und zwar mit einer Bachelorarbeit zu eben diesem Thema: Entschleunigung und Zeitdruck.

Dazu befragte ich 2013 knapp 600 Personen und publizierte meine Ergebnisse auf verschiedenen Wegen (siehe auch hierzu Publikationen).

Im Anschluss an diese Abschlussarbeit veränderte ich viel in meinem Leben. Ich merkte, wie sehr ich offensichtlich ein gesellschaftliches Thema von hoher Relevanz getroffen hatte und fühlte mich darin bestätigt weiter zu forschen und meine Neugier wuchs weiter an.

Ich begann mit meiner Arbeit an der Demokratischen Schule Infinita, um dort mit dem demokratischen und respektvollen Grundprinzip dieser Schule ein System zu unterstützen, welches den Kindern ein Heranwachsen mit wenig Druck  und dadurch maximale Autonomie ermöglicht.

Im Hintergrund forsche und schreibe ich weiterhin über die Phänomene des Zeitruckes, dem Wunsch nach Entschleunigung und weiteren Erscheinungen der modernen Gesellschaft. Dabei spanne ich den Bogen von der Gesellschaft zum Individuum und versuche eben dort eine Brücke zu schlagen.

Welche gesellschaftlichen Erkenntnisse und Veränderungsanregungen kann ich erkennen und was bedeuten diese für das Individuum in unserer schnelllebigen Zeit?

Für mich persönlich habe ich eine Brücke schlagen können. Ich habe wieder gelernt, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und nach diesen zu leben. So bin ich ins Grüne gezogen, habe wieder Tiere um mich herum und arbeite nicht Vollzeit, da ich meine Zeit gerne in die verschiedenen Bereiche aufteilen will, die mich faszinieren.  Denn Zeit kann man nicht sparen, man kann sie sich nur nehmen.

 

 

 

 

 

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